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Austauschgespräch zur Ausformulierung

Die Ausformulierung ist eine Art der Informationssammlung. In diesem Sinn, ist sie der erste Schritt zum Verständnis was sich wirklich abgespielt hat. Die  Art der Fragestellung hat die Absicht, Personen zu begleiten, die Handlungen in Worte zu fassen, zu protokollieren und damit die wirklichen Tätigkeiten zu beschreiben.

 

Drei grosse Ziele strebt die  Ausformulierung an:

  • sich informieren : mit einem Forschungs- und einem Bildungsziel
  • sich selbst zu informieren:  mit dem Ziel einer neuen Erkenntnis seiner eigenen Wege
  • den andern zu lehren um sich selbst informieren zu können:  mit dem Ziel, seine eigenen Wege ans Licht zu bringen und damit aufzuzeigen, wie werde ich wirklich bewusst, was ich wirklich mache

 

Bei der Ausformulierung sind verschiedene Momente zu respektieren: ein Moment ist für die Informationssammlung (Fragestellung beim Austauschgespräch), ein anderer Moment ist zur Analyse und ein anderer noch zum Verständnis da.

 

Ausformulierung: den Schwerpunkt auf die Handlungen setzten

Das Ausformulierungsgespräch ist eine Expertenpraxis, die von Pierre Vermersch erarbeitet wurde und die sich mit der Zeit verallgemeinert hat. Sie muss genau so erlernt werden, wie zum Beispiel dans Skifahren oder jede andere Tätigkeit.

 (Paris GREX www.grex2.com, Antenne Suisse explicitation www.explicitation.ch)

 

  • Diese Technik hat zum Ziel, Informationen zu sammeln und vorallem Handlugen zu beschreiben, zu protokollieren.
  • Wie jede andere Art der Befragung, verursachen die Fragen Wirkungen auf die befragte Person.
  • Jede Handlung beinhaltet einen Teil von Unbewusstem oder Unausgesprochenem, auch für die Person, die sie ausführt. Dieses Unbewusste ans Licht oder ins Bewusstsein zu bringen ist das Ziel der Ausformulierung.
  • Seine eigenen Handlungen in Worte zu fassen ist ungewöhnlich. Normalerweise drückt man sich zuerst mit Anschuldigungen, Selbstkritik, Kommentaren, Allgemeinem oder Umfeldbeschreibungen aus. Um die wirklichen Handlungen beschreiben zu können, ist es notwendig, dabei begleitet zu werden.
  • Es ist die Beschreibung, einer in der Vergangenheit gelebten Situation. Es ist eine Befragung à posteriori. Dies hat mit dem Gedächtnis und der Qualität der realen Erinnerungen zu tun.

 

  • Bei der Ausformulierung interessiert man sich um die wirkliche Handlung in seinem effektiven Verlauf. Dies kann sich in materiellen Aktionen (diese sind in der materiellen Welt untergeordnet), in materialisierten Aktionen (diese befinden sich in der materiellen Welt, sind ihr aber nicht unterworfen wie, zeichnen, schreiben, eine Information lesen, sprechen),  oder mentale Aktionen (befinden sich vollständig in der Innerwelt wie denken. Sie sind den materiellen zeitlichen oder logischen Schranken nicht unterworfen).

 

Schlussendlich beruht das Wissen über den Verlauf der Aktionen oder Handlungen nur teilweise auf sicheren Kenntnissen:  einfach, weil man darüber nicht genug weiss, weil man immer auf ungewisse Phänomene fällt und man trotzdem in der Unsicherheit handeln muss.

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Vendredi 10 novembre 2017
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